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Die emotionale Verdauung

Vielleicht kennst du das. Du ernährst dich super gesund und trotzdem zickt dein Magen rum. Einerseits kann es natürlich daran liegen, dass du dich nicht entsprechend deiner Konstitution ernährst.

Aber hast du auch schon mal was von emotionaler Verdauung gehört? Genau, wir verdauen alles, was uns passiert, jedes Erlebnis, jede Begegnung, unsere Job, Stress und alles was so im Leben passiert auf emotionalen Weg. Und der ist mindestens genauso wichtig, wie der allseits bekannte Verdauungs – und Stoffwechselprozess.

Sicherlich hast Du schon mal den Satz „Das schlägt mir auf den Magen gehört.“ Wie so viele Sprichwörter kommt auch dieses nicht von ungefähr. Rein körperlich betrachtet finden in unserem Körper Verdauungsprozesse statt. Nährstoffe werden gespalten, weitergeleitet, ausgeschieden. Ein klar definierter Prozess.

Diese Prozesse können jedoch ins Stocken geraten, wenn wir emotionalen Ballast mit uns rumtragen und nicht eins mit uns sind. Du hast eine wichtige Präsentation und kannst vor lauter Aufregung nichts essen? Du hast dich mit deiner besten Freundin gestritten und gefühlt einen Stein im Magen? Du hast Liebeskummer und das einzige was dich trösten kannst ein großer Eisbecher? Das du brauchst Schokolade, um wirklich in den Feierabend zu kommen? Du bist genervt von deinen Kollegen und seit Wochen quält sich dieses Sodbrennen?

Ich vermute, die kommt das ein oder andere Beispiel bekannt vor. Jeder hat sicherlich schon mal so eine Situatuon erlebt und es sind Paradebeispiele für emotionale Verdauung. Essen tröstet, Essen ist für dich da und manchmal bekommst du keinen einzigen Bissen runter. In erster Linie sollte unser Essen, also unsere Nahrung und nähren, d.h. unsere Zellen mit Nährstoffen versorgen, damit jede Körperfunktion arbeiten und ihre Aufgabe erfüllen können. Dann sind wir gesund und glücklich. 

Doch was mache ich nun, wenn die Verdauung auf emotionaler Ebene ins Stocken gerät? 

Als erster ist es wichtig, dies zu erkennen und dann herauszufinden, welches emotionale Ereignis bzw. welcher Bereich in Deinem Leben die Verdauung ins Stocken bringt.

Manchmal wissen wir es direkt. Manchmal vermuten wir es. Manchmal trauen wir es uns gar nicht richtig hinzuschauen und verdrängen es lieber (Verdrängung ist übrigens so gut wie nie ein guter Ratgeber).

Deswegen horche mal tief in dich rein und sei ehrlich mit dir selbst.

Hast du einmal die Situation oder den Bereich ausgemacht, dann stellt sich nun als nächstes die Frage: Was kann ich ändern?

Reicht vielleicht schon ein klärendes Gespräch aus oder sollte ich mir vielleicht doch lieber einen anderen Job suchen? Macht mich meine Beziehung noch glücklich? Muss ich mir vielleicht eingestehen, dass ich eine absolute Couchpotato geworden bin und mal wieder meinen Allerwertesten bewegen muss.

Sobald du diese beide Punkte für euch geklärt hast, gehe sie direkt an. Das geht manchmal viel leichter als gedacht. Aber natürlich gibt es auch komplexere Herausforderungen, die professionelle Hilfe benötigen. Auch das ist vollkommen ok!

Ich habe selbst die Erfahrung machen dürfen, dass es meinem Magen/ Darm so viel besser geht, wenn ich mit mir selbst im Reinen bin, glücklich bin. So oft wurden bei mir Intoleranzen oder auch gerne ein Reizdarm diagnostiziert. Die Wahrheit ist: wenn ich ganz bei mir bin und es mir gut geht, dann geht es auch meinem Darm gut. Habe ich Probleme, dann ciao. Spielt alles verrückt. Zugegeben, ich bin da recht anfällig (typisch Vata), aber habe gelernt inmer besser auf die Signale meines Körpers und meines Geistes zu hören. Und dann entsprechend die Dinge anzugehen, die mich emotional belasten.

Eine gesunde Ernährung, die meiner Konstitution entspricht ist dabei die Basis und Gold wert. Aber machen wir uns nichts vor: bei einer Creme Brulee und einer gemischten Tüte sage ich nie nein. Und wenn es mir generell gut geht und ich diese Dinge vor allem auch ohne schlechtes Gewissen genießen kann, dann läuft das auch mit der Verdauung.

Grapefruit – Bittersweet Symphony

Grapefruit hat mich wirklich den ganzen März täglich begleitet und wird es auch sicherlich noch in den nächsten Monaten tun. Dieses etwas bittere Zitrusöl ist für mich einfach perfekt für den Frühling.

Jetzt zum Frühling sind wir wieder mitten im Wechsel der Jahreszeiten. Aus ayurvedischer Sicht steht nun das Kapha Dosha im Vordergrund. Durch die winterliche Nahrung und Kälte hat sich nämlich einiges an Kapha im Winter angestaut. Das war im Winter total hilfreich, denn es hat uns in dieser kalten Jahreszeit mehr Stabilität gegeben. Doch im Frühjahr zieht uns das ganz schön runter und kann ganz schnell zur Frühjahrsmüdigkeit führen. Um den entgegenzuwirken sind vor allem Bitterstoffe empfehlenswert. Und hier sind wir dann wieder bei der Grapefruit.

Die Grapefruit enthält wertvolle Enzyme, die bei der Fettverbrennung unterstützen und den Stoffwechsel anregen. Man sagt sogar, dass das Aroma der Grapefruit den Appetit etwas zügeln kann. Dabei wirkt das ätherische Öl über die Nase direkt auf Botenstoffe im Gehirn. Diese bremsen das Hungergefühl und regen die Fettverbrennung an.

Darüber hinaus hat Grapefruit aber auch eine Auswirkung auf unsere Emotionen. Grapefruit wirkt aufbauend und hilft dabei, wieder klare Gedanken zu fassen. Es zeigt uns die schönen Seiten des Lebens und wirkt wie alle Zitrusöle stimmungsaufhellend. Grapefruit wird auch als das Öl der Körperehrung bezeichnet, das uns dabei unterstützt unseren Körper so anzunehmen, wie er gerade ist. Es hilft uns auch dabei, auf uns selbst zu achten und unsere Bedürfnisse besser wahrzunehmen uns zu priorisieren. Es hilft Körper, Geist und Seele wieder in Einklang zu bringen und somit die für uns besten Entscheidungen zu treffen.

Ich liebe es total 1-2 Tropfen Grapefruitöl in Mineralwasser (am liebsten sogar Sprudelwasser) zu geben. Das schmeckt einfach sehr erfrischend. Dazu passt auch gut 1 Tropfen Spearmint. Auch im Diffuser oder als Roll-On Mischung eignet sich Grapefruit wunderbar.

Meine liebsten Mischungen:

Body Love: Grapefruit | Eukalyptus

Empowerment: Grapefruit | Ginger | Green Mandarin

Spring Feelings: Grapefruit | Spearmint | Lemon

Lavendel – ein Klassiker der ätherischen Öle

Ups, jetzt ist der Februar schon um und ich habe ganz vergessen über mein Öl des Monats zu schreiben. Ist mir vorher echt noch nicht passiert. Der Grund ist ganz einfach zu benennen: Kasper, mein nun 6 Monate alter Hund, der nun seit einem Monat bei mir ist und auch der Grund ist, warum Lavendel bei mir im Februar vermehrt im Einsatz war (und zwar für uns beide :)).

Lavendel ist bekannt für seine beruhigende und schlaffördernde Wirkung – und da lag auch mein primärer Anwendungsbereich. Lavendel kann außerdem dabei helfen Ängste aufzulösen und Spannungen abzubauen. Gerade wenn man sich sehr gereizt fühlt, angespannt ist und einem alles über den Kopf wächst, ist es eine wahre Wohltat den Lavendelduft einzuatmen und ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen (und sich vorzustellen man sei in der Provence). In sehr stressigen Situationen verwende ich Lavendel gerne in Kombination mit Weihrauch und der doTERRA Mischung Balance. Diese Kombination hat für mich einen sehr ausgleichenden und entspannenden Effekt.

Lavendel wird jedoch auch als das Öl der Kommunikation bezeichnet. Wenn man sich nicht gesehen fühlt oder Angst vor Zurückweisung hat, kann Lavendel helfen, dass wir wieder mehr in unser Vertrauen kommen und blockierte Kommunikationskanäle lösen. So trauen wir uns wieder viel mehr ehrlich mitzuteilen, was uns bewegt und offener zu kommunizieren.

Affirmation: Ich fühle mich klar, rein und voller Stärke. Ich bin ganz in meiner Mitte.

Meine Lieblingmischungen:

  • Ausgeglichen: Lavendel / Weihrauch / Balance
  • Innere Ruhe: Lavendel / Copaiba / Wild Orange
  • Power Trio: Lavendel / Peppermint / Lemon (auch bei Heuschnupfen)
  • Tiefer Schlaf: Lavendel/ Cedarwood
  • Cool Down: Lavendel / Peppermint / Spearmint

Wie der Zufall es will (und ja, es ist wirklich Zufall), ist der Lavendel Roll On im März auch das Produkt des Monats bei doTERRA. Sprich, wenn Du eine Treuebestellung hast und eine Bestellung von 125 PV aufgibst, bekommst du den Lavendel Roll On gratis dazu. Melde Dich gerne, falls du dazu noch Fragen hast.

Copaiba – Mein Nerventonikum

Zur Ruhe kommen mit Copaiba.

Innere Unruhe ist leider oft einer meiner Wegbegleiter. Und definitiv eines der unschöneren Emotionen. Es ist, als ob das Gedankenkarussel ständig an ist und dein ganzer Körper in Anspannung ist und zu keiner Zeit (auch nicht zum Schlafen) wirklich loslassen kann. Ich hatte Phasen, da kam ich gar nicht mehr aus dieser inneren Unruhe raus und das wirkt sich sowohl körperlich als auch emotional auf einen aus.
Was mir hilft dann doch aus diesem Karussell rauszukommen, sind 3 Ansätze :


1. Die Erkenntnis, dass es nur Gedanken sind. Dazu habe ich mehr in dem Artikel „Du bist nicht Deine Gedanken“ geschrieben. In dem Artikel findest Du auch direkt ein paar Tipps.


2. Mein Vata beruhigen. Wenn das Vata Dosha aus ayurvedischer Sicht im Ungleichgewicht ist, neigen wir zur inneren Unruhe. Deswegen müssen wir es wieder in Balance bringen. Regelmäßigkeit, sowie warme und erdende Nahrung ist da bei mir das A und O. Noch mehr Tipps dazu findest du in diesem Artikel.


3. Das ätherische Öl Copaiba. Copaiba ist ein ganz besonderes Öl, denn es enthält Beta-Caryophyllen (BCP), ein Stoff, der auch als entzündungshemmender Wirkstoff in Cannabis vorkommt, schmerzstillend wirkt, die Nervenzellen schützt und Vorteile für das Immunsystem bietet.

Ich nehme täglich 2 Tropfen des Öl in einer Leerkapsel ein und merke die beruhigende Wirkung, die bei mir dazu beiträgt diese innere Unruhe zu lindern. Copaiba fördert Entspannung und Gelassenheit und kann uns wieder neu ausrichten und zu mehr Klarheit verhelfen. Dabei kann es helfen unterdrückte Gefühle an die Oberfläche zu bringen und Selbstverachtung zu lösen. Es wird auch als das Öl der Enthüllung bezeichnet.
Eine Zeit lang habe ich Copaiba auch im Wasser eingenommen, 1 Tropfen auf ca. 750ml. Es schmeckt anfangs vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber auf seine Art doch gut.
Auch mag ich es gerne zusammen mit Lavendel zum Einschlafen. Copaiba und Lavendel sind auch beide in der Rescuer Mischung enthalten, die ich gerade im Home office so liebe.

Meine Lieblings Anwendungen :

  • 2 Tropfen abends in einer Leerkapsel
  • 1 Tropfen ins Wasser geben. Mag ich gerne zusammen mit peppermint
  • zum einschlafen mit Lavendel in den Diffuser geben
  • in ein Massage Öl geben – gegen müde Muskeln und Verspannungen

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Über mich

Hallo, ich bin Denise – Zertifizierte Ayurveda Gesundheitsberaterin, Öljunkie & Foodlover. Auf meinem Blog findest du Infos und Inspiration zum Thema Ayurveda und ätherische Öle – sowie alles was mir so zu den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Selfcare durch den Kopf geht,

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